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Maschinelles Lernen - Neues Kompetenzzentrum treibt Spitzenforschung voran

Die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz in Deutschland auf ein weltweit führendes Niveau bringen.

Maschinelles Lernen

Neues Kompetenzzentrum treibt Spitzenforschung voran

 

Die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz in Deutschland auf ein weltweit  führendes Niveau bringen - mit diesem Ziel ist in Dortmund und Bonn/Sankt Augustin  das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte „Kompetenzzentrum Maschinelles Lernen Rhein-Ruhr“ (ML2R) gestartet.

Gemeinsam werden die TU Dortmund, die Universität Bonn sowie die Fraunhofer-Institute für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS in Sankt Augustin sowie für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund die Spitzenforschung im Maschinellen Lernen vorantreiben. Denn darin steckt der Schlüssel für intelligente Produkte und Prozesse, neue Geschäftsmodelle und den Vorsprung im internationalen Wettbewerb. Prof. Katharina Morik von der TU Dortmund und Prof. Stefan Wrobel von der Universität Bonn und dem Fraunhofer IAIS sind Sprecher des Zentrums.


„Der Standort Rhein-Ruhr verbindet eine Pionierrolle in der Entwicklung Künstlicher Intelligenz mit bundesweit führenden Institutionen für die industrienahe, angewandte Forschung. Wir bieten somit renommierten Spitzenforscherinnen und -forschern ebenso wie dem wissenschaftlichen Nachwuchs eine attraktive Umgebung, um die theoretischen Grundlagen des Maschinellen Lernens aus zu- bauen und auf dieser Basis verantwortungsvolle Anwendungen zu entwickeln.“               

Prof. Katharina Morik


Maschinelles Lernen (ML) ist die Basistechnologie für Anwendungen, die auf Künstliche Intelligenz setzen - sie interpretieren Texte und Bilder, stellen medizinische Diagnosen oder optimieren Fertigungsprozesse. In Verbindung mit immer preiswerteren und leistungs- fähigeren Sensoren und Prozessoren werden ML-Techniken in vielen Bereichen zu wettbewerbsentscheidenden Faktoren. Forschung, Politik und Unternehmen möchten dieses Potenzial heben, benötigen dafür jedoch Technologien, die flexibel in bestehende Prozesse integriert werden können.

„Diesen Herausforderungen möchten wir begegnen, indem wir exzellente Forschungsstandorte im Bereich des Maschinellen Lernens fördern und sie intensiv mit der Wirtschaft vernetzen“, sagt Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung  und Forschung. „Deshalb freue ich mich, dass wir mit dem Kompetenzzentrum Maschinelles Lernen Rhein-Ruhr einen von insgesamt vier zentralen Knotenpunkten in Deutschland etablieren können.“ Weitere Kompetenzzentren sind in Berlin, Baden- Württemberg und Bayern geplant.

Die Forschungsergebnisse sollen auf kurzen Wegen für praxisorientierte Anwendungen genutzt werden und als Basis für die Entwicklung neuer datenbasierter Dienstleistungen dienen.