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Ingenieure ohne Grenzen Challenge 2019/20: Platz 1, 2 und 3 gehen an Studierende der Fakultät Maschinenbau der TU Dortmund

Wie bereits in den letzten beiden Jahren ging auch bei der aktuellen Runde der Ingenieure ohne Grenzen Challenge der erste Preis nach Dortmund. Dabei war der Wettbewerb noch nie so groß wie in diesem Jahr: 308 Studierende in 64 Teams von 4 Hochschulen (Ruhr-Universität Bochum, TH Köln, HAW Hamburg und TU Dortmund) traten am 04.02.2020 in der Warsteiner Music Hall an, um mit ihrem Prototyp die Fachjury und die Teilnehmenden zu überzeugen.

Bei der Ingenieure ohne Grenzen Challenge entwickeln Studierende Lösungen für Probleme aus der Entwicklungszusammenarbeit. Dazu werden technische Entwicklungsthemen und Strukturprobleme bestimmter Regionen in Entwicklungsländern von Vertreterinnen und Vertretern des Ingenieure ohne Grenzen (IoG) e. V. identifiziert und an Lehrende der Hochschulen weitergegeben. Die Aufgabe der Studierenden ist es dann, in Teams eine nachhaltige, praktikable sowie kulturell angepasste Lösung für eine dieser Problemstellungen zu erarbeiten und als einfache technische Modelle oder Prototypen zu realisieren.

In der Abschlussveranstaltung konnten sich acht Teams für das Finale qualifizieren, davon 6 aus Dortmund und 2 aus Hamburg. Die Fachjury aus Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaft, von Verbänden und aus der Wissenschaft wählten für die ersten drei Plätze jeweils ein Team aus Dortmund. Gewonnen haben Marius Freitag, Christoph Herricht, Erik Kadur, Marcel Majewski und Vrajesh Mani Raja. Sie erhielten den 1. Platz für ihr Projekt „Wasserfestigkeit von Ziegeln“, in dem sie eine Kombination aus Beimschischungen und Beschichtungen entwickelten, um die Wasserbeständigkeit von Zisternen zu verbessern.

Die Abschlussveranstaltung fand zum ersten Mal vor der beeindruckenden Kulisse der Warsteiner Music Hall statt. Die Prorektorin Studium, Prof. Insa Melle, und der Dekan der Fakultät Maschinenbau der TU Dortmund, Prof. Jörn Mosler, bedankten sich bei den Studierenden für ihr herausragendes Engagement. Beide betonten, dass es Aufgabe der Hochschulen sei, sich an der Lösung gesellschaftlicher Probleme zu beteiligen. Die TU Dortmund sehe sich in der Verantwortung, Studierenden zu vermitteln, dass Technik und ökologische, soziale sowie ökonomische Nachhaltigkeit zusammengehören. Die Studierenden hätten im Rahmen der Ingenieure ohne Grenzen Challenge bewiesen, dass sie Verantwortung als angehende Ingenieurinnen und Ingenieure für ihre Mitmenschen übernehmen.

Weitere Informationen zur Ingenieure ohne Grenzen Challenge finden Sie hier

Ansprechpartnerin:

Dipl.-Wirt.-Ing. Silke Frye
IngenieurDidaktik - Technische Universität Dortmund
Fakultät Maschinenbau
Tel.: +49 (231) 755 - 4119
silke.frye@tu-dortmund.de
www.id.mb.tu-dortmund.de