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Auftaktveranstaltung zu neuem Schwerpunktprogramm am ISF

Am 7. Oktober 2020 fand am ISF die Auftaktveranstaltung zum DFG Schwerpunktprogramm FluSimPro „Effizientes Kühlen, Schmieren und Transportieren – Gekoppelte mechanische und fluid-dynamische Simulationsmethoden zur Realisierung effizienter Produktionsprozesse" statt.

Foto_Zoom_Auftaktveranstaltung

Prof. Dr.-Ing. Prof. h.c. Dirk Biermann ist es als Leiter des Instituts für Spanende Fertigung von der TU Dortmund erneut gelungen, die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) von der Einrichtung eines neuen Schwerpunktprogramms zu überzeugen. In einem kompetitiven Begutachtungsverfahren setzte sich das Schwerpunktprogramm FluSimPro „Effizientes Kühlen, Schmieren und Transportieren – Gekoppelte mechanische und fluid-dynamische Simulationsmethoden zur Realisierung effizienter Produktionsprozesse“ gegenüber 50 Initiativen durch und wird ab Oktober 2020 von der DFG für sechs Jahre gefördert. Im neuen Schwerpunktprogramm untersuchen Forschungsstellen aus den Bereichen Produktionstechnik, Verfahrens- und Prozesstechnik, Strömungsmechanik, Mechanik, Mathematik sowie Numerik das Verhalten und die daraus folgenden Wirkungen von Kühlschmierstoff in Produktionsprozessen, bei denen die eingesetzten Fluide Kühlen, Schmieren und gekoppelte Transportfunktionen übernehmen. Im Zuge des Begutachtungsprozesses konnten sich im Januar 2020 zwölf interdisziplinäre Teilprojekte aus Deutschland und Österreich für die Förderung qualifizieren, deren Zusammenarbeit am Institut für Spanende Fertigung in Dortmund koordiniert wird.

Die Auftaktveranstaltung am 7. Oktober 2020, zum Start in die erste zweijährige Förderperiode, wurde aufgrund der aktuellen Pandemiesituation sowie der Entwicklung der Fallzahlen als digitale Videokonferenz durchgeführt. An der ganztägigen Veranstaltung nahmen insgesamt 65 Personen teil, neben den beteiligten Professorinnen und Professoren sowie wissenschaftliche Mitarbeiter*innen auch Mitglieder der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Nach einer Kurzvorstellung der Projekte durch die jeweiligen Projektbearbeitenden erfolgte eine abschließende Diskussion des Kooperationspotenzials und die Einrichtung von drei Arbeitskreisen. Im Bereich der messtechnischen Methoden und Messverfahren zur Erfassung von Strömungsphänomenen wird die Leitung von Herrn Prof. Dr.-Ing. habil. Udo Fritsching vom Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien aus Bremen übernommen. Der zweite Arbeitskreis, der sich mit den Aspekten der Modellierung und Simulation befasst, wird durch Frau Prof. Dr.-Ing. Stefanie Elgeti vom Institut für Leichtbau und Struktur-Biomechanik der TU Wien geleitet. Dr.-Ing. Marc-André Dittrich vom Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen übernimmt die Leitung des dritten Arbeitskreises im Bereich der Analyse und Optimierung in der Produktionstechnik.